Unser Wurzelgemüse


Karotten

Karotten gibt es fast das ganze Jahr aus eigenem Anbau. Auch im Winter werden sie noch frisch geerntet, da sie, wenn notwenig im Spätherbst mit Stroh abgedeckt und somit vor Frost geschützt werden. In den letzten drei Wintern war dies allerdings aufgrund der milden Temperaturen nicht notwenig. Bis minus 6 Grad Celsius nehmen die Karotten keinen Schaden. Alle Karotten und Möhren werden bei uns mit einem Kulturschutznetz abgedeckt, dies verhindert den Zuflug der Möhrenfliege, die Eiablage und darauffolgenden Frassschaden. So sind keine Insektizidbehandlungen notwenig. Unsere Karotten werden auf Sandböden bzw. lehmigen Sandböden angebaut. Die Spätmörhen säen wir auf vorgezogenen Kartoffeldämme, immer zwei Reihen pro Damm. Durch den lockeren Kartoffeldamm kann die Möhre besser in die Tiefe wachsen. Diesen Sommer ist bei den Spätmöhren ein Anbau mit Tropfbewässerung geplant.

Aussaat: Mitte Februar & Mitte April

Ernte: Ende Juni bis März


Radieschen

Die ersten Freilandradieschen sind im Geschmack etwas milder, schön zart und saftig. Die späteren Sorten sind schärfer im Geschmack. Wir bauen die Radieschen unter Kulturschutznetzen an. Diese verhindern, dass die Kohlfliege ihre Eier ablegen kann. Somit können die Larven der Fliege keine Frassschäden an den Wurzeln machen. Beim Einkauf sollte man darauf achten, daß die Blätter noch grün und die Knollen noch knackig und fest sind. Die Blätter der Radieschen sind sehr vitaminreich, sie können fein gehackt in Suppen, Soßen und Salaten verwendet werden.

Beim Anbau ist kein Pflanzenschutz nötig. Im Frühjahr bauen wir unsere Radieschen auf einem leichten, sandigen Boden an, der früh befahrbar ist. Im Sommer oftmals auf etwas lehmigerem Boden, der das Wasser besser speichert.

 

Lagerung zuhause: Möchte man die Radieschen etwas länger aufheben, sollte man die Blätter entfernen und die Radieschen tropfnaß in einem Plastikbehälter luftdicht im Kühlschrank lagern, so halten sie sich 5 bis 6 Tage.

Aussaat: Mitte Februar, alle 14 Tage ab April jede Woche bis Ende August

Ernte: Anfang April bis Mitte Oktober


Rote Bete

Die Rote Bete hat das ganze Jahr Saison, da sie sich gut lagern läßt, gibt es sie das ganze Jahr aus eigenem Anbau. Ab Mitte Mai gibt es sie mit Blättern, aus diesen Blättern bereiten Südländer einen köstlichen Salat. Rote Bete wird wie Pellkartoffel gekocht. Wenn man sie nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschreckt, läßt sich die Schale ganz leicht mit den Händen abreiben. Es gibt runde und längliche Sorten, die sich jedoch geschmacklich kaum unterscheiden.

Rote Bete ist eine Kultur, welche bei uns ohne jegliche Pflanzenschutzmittel angebaut wird. Unsere Rote Bete wird auf sandigen Lehmboden angebaut. Beim Anbau ist kein Pflanzenschutz nötig.

Aussaat: Mitte Februar & Ende April

Ernte:


Möhren mit Grün

Die ersten Karotten werden meistens mit ihrem Grün gebündelt, da eine Flächendeckung ernte noch nicht mörlich ist. Hierfür werden die nur die Erntereifen Karotten (größsten & dicksten) mit der Hand geerntet. Unsere Möhren mit Grün sind die gleichen Karotten wie unsere Karotten ohne Grün, können aber aufgrund des Ernteverfahrens fürher angeboten werden. Alle Karotten und Möhren werden bei uns mit einem Kulturschutznetz abgedeckt, dies verhindert den Zuflug der Möhrenfliege, die Eiablage und darauffolgenden Frassschaden. So sind keine Insektizidbehandlungen notwenig. Unsere Karotten werden auf Sandböden bzw. lehmigen Sandböden angebaut. Die Spätmörhen säen wir auf vorgezogenen Kartoffeldämme, immer zwei Reihen pro Damm. Durch den lockeren Kartoffeldamm kann die Möhre besser in die Tiefe wachsen. Diesen Sommer ist bei den Spätmöhren ein Anbau mit Tropfbewässerung geplant.

 

Lagerung zuhause: Beim Kauf von gebündelten Karotten sollten sie darauf achten, das bei diesen zur Lagerung das Grün abgedreht werden muss, denn es entzieht den Karotten Feuchtigkeit und macht sie schlaff.

Aussaat: Mitte Februar

Ernte: Mitte Juni bis Oktober


Ringelbete

Kommt aus der Familie der Roten Bete. Sie ist geschmacklich lieblicher und süßer als die Rote Bete. Sie kann roh gegessen werden aber auch gekocht werden. Wir haben sie in Blau und in gelb geringelt im eigenen Anbau. Unsere Ringelbete wird auf sandigen Lehmboden angebaut. Beim Anbau ist kein Pflanzenschutz notwenig.

Aussaat: Mitte Februar & Ende April

Ernte: Mitte Mai bis Mitte Oktober


Pastinake

Pastinake wird auch als gelbe Karotte bezeichnet. Sie ist geschmacklich süßlich und wir bei uns, aus den bekannten Gründen, unter Kulturschutznetzten angebaut. Die 2. Aussaat Mitte April erfolgt wie bei den Karotten auf Kartoffeldämmen. Sie lässt sich ungewaschen sehr gut einlagern. Die Einlagerung findet Mitte Oktober im Kühlhaus statt. Durch die Einlagerung kann unsere Pastinake bis Mai des Folgejahres gekauft werden.

Aussaat: Anfang März & Mitte April

Ernte: Juni bis Mitte Oktober


Knollensellerie

Knollensellerie ist das ganze Jahr erhältlich. Von Mai bis November gibt es die Knolle frisch mit Blättern. Ab Dezember bis April wird der Sellerie entweder in Erdmulden oder in Kühlhäusern ungeputzt eingelagert. Sellerie liebt einen etwas schweren Boden wie zum Beispiel sandigen Lehm. In der Jugendentwicklung schützen qwir unseren Sellerie mit Kulturschutznetzten vor dem Wildverbiss durch Hasen. Dieses Jahr ist der Anbau mit Tropfbewässerung geplant.

Pflanzung: Nach den Eisheiligen, Mitte Mai

Ernte: August bis Mitte Oktober.


Petersilienwurzel

Petersilienwurzel wird gern zum Vereinern von Suppen und Soßen verwendet. Die Petersilienwurzel liebt den sandigen Boden bzw. den lockeren Kartoffeldamm, wo sie gut in die Tiefe wurzeln kann. Wir bauen sie wie die Pastinaken unter Kulturschutznetzten an, um sie vor Schädlingsbefall zu schützen. Die Petersilienwurzel hat keine nach innen gewölbte Rundung am Blatschaf. So kann man sie opitsche von der Pastinake unterscheiden. Zudem ist sie gechmacklich würziger. Die Einlagerung findet Mitte Oktober im Kühlhaus statt. Durch die Einlagerung kann unsere Pastinake bis Mai des Folgejahres gekauft werden.

Aussaat: Anfang März & Mitte April

Ernte: Juni bis Mitte Oktober